An Weihnachten wird die Geburt Christi gefeiert. Dabei ist das eigentliche Datum der Geburt nicht der 24. Dezember – das eigentliche Datum ist einen Tag später. Lediglich die Feierlichkeiten beginnen am heiligen Abend.
Weihnachten ist in den meisten christlichen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. Hinzu kommt noch der 26. Dezember, der als Stephanstag gefeiert wird. Das eigentliche Geburtsdatum von Jesus ist unbekannt. Die frühen Christenformen interessierten sich mehr für die Todestage. Erst im zweiten Jahrhundert wurden vermehrt die Geburtstage der Märtyrer gefeiert. Der 25. Dezember wurde damals angenommen, da man den 25. März sowohl für den Tag der Schöpfung der Welt annahm, als auch den Todestag Jesu darin bestimmte. Weihnachten wurde nun auf den 25. Dezember datiert, da angenommen wurde, dass er am 25. März nicht nur starb, sondern auch gezeugt wurde. Bei einer neunmonatigen Schwangerschaft musste er somit an diesem Tag geboren worden sein.
Weihnachten hat als ein Motiv die Geburt durch eine Jungfrau. Dieses Motiv ist bereits sehr alt und nicht nur im christlichen Glauben zu finden. Auch in Ägypten wurde bereits vorher die Geburt durch die Jungfrau erwähnt. Einige Historiker vertreten die Auffassung, dass durch diese Überlieferung eine Art Konkurrenzkampf fortgesetzt wurde.
Weihnachten hatte schon zu allen Zeiten eine ganz besondere Stellung. Deshalb wurden in den vergangenen Jahrhunderten viele Musikstücke eigens für das Fest geschrieben. Weihnachten wurde allerdings auch in der Literatur immer wieder zum Gegenstand. In unserer Gesellschaft wurde Weihnachten schon immer als Symbol verwendet. In diese Symbolik wurden dann Geschichten eingeflochten, die immer gesellschaftskritisch waren. Ein Beispiel hierfür ist Charles Dickens mit seiner Geschichte „A christmas carol“. Erst im 20. Jahrhundert wurde Weihnachten auch Gegenstand von Komödien und Ähnlichen Geschichten, die dem bis dahin ernsten Fest eine humoristische Wendung gaben. Die Musik entwickelte sich parallel dazu. Auch hier wurde Weihnachten modern und die Texte spiegelten immer wieder die Besinnlichkeit und Freude der Geschehnisse im Stall.