Eine kurze Geschichte der Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte finden vor allem in der kalten Jahreszeit viele Anhänger. Glühweinduft und Lebkuchen sind nur zwei von vielen Dingen, die mit den Märkten in Verbindung gebracht werden. Daneben werden viele handwerkliche Produkte angeboten. Dabei dienten Weihnachtsmärkte ursprünglich ganz anderen Zwecken.

Der Ursprung der Weihnachtsmärkte liegt darin, den Bewohnern einer Stadt die Möglichkeit zu geben, den Bedarf an Winterwaren zu decken. Während zu Beginn der Tradition noch das Verkaufen des dringend notwendigen Bedarfs stand, trat im Laufe der Jahrhunderte der Einkauf für Weihnachten immer weiter in den Vordergrund – bis die Weihnachtsmärkte irgendwann ausschließlich Weihnachtsutensilien verkauften. Heute öffnen die Weihnachtsmärkte in der Adventszeit und enden mit dem eigentlichen Weihnachtsfest.

Die Märkte folgen noch heute einem traditionellen Bild, das sich an den historischen Vorbildern orientiert. So werden zahlreiche Stände aufgebaut, die entweder auf einem Platz errichtet werden, oder durch Straßenzüge gehen. Vor allem historische Plätze werden immer wieder gerne für die Weihnachtsmärkte verwendet.

Die kullinarischen Genüsse der Märkte sind der Jahreszeit angepasst. So gibt es Printen, Spekulatius und anderes weihnachtliches Gebäck. Dazu finden auch Zuckerwatte, gebrannte Mandeln und andere Süßigkeiten viel Abnahme. Das beliebteste Getränk der Weihnachtsmärkte ist nach wie vor der Glühwein. Aber auch Punsch und Feuerzangenbowle sind fest in der Tradition verankert.

Die Waren bestehen in der Regel aus regionalen Produkten, die traditionell gefertigt werden. Auch Weihnachtskrippen und Ähnliches sind Bestandteil der Weihnachtsmärkte. Weihnachtsmärkte leben dazu noch von einem kulturellen Programm, das als Rahmen dient.

Mittelpunkt der Weihnachtsmärkte sind noch heute die Weihnachtsbäume. Sie bilden in der Regel den Mittelpunkt des Marktes. In großen Städten ist dies nicht immer möglich, dennoch werden die Wege oftmals auch hier so angelegt, dass die Bäume über jeden Weg erreichbar sind. Der Schmuck besteht oftmals aus großen Utensilien wie Pakete, die dann von Beleuchtung umgeben sind. Weihnachtsmärkte gibt es zwar in ganz Deutschland – einige wenige in großen Städten sind allerdings sehr bekannt und ziehen jährlich etliche hunderttausend Menschen an.

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